Nach dem Umbau auf Lithium-Batterien (LiFeYPO4) ist die Vebrauchsanzeige des originalen Bordcomputers von über 11Ah mit Saft-Batterien auf ca. 10Ah pro 10km gesunken. Das erklärt sich durch die leicht erhöhte Leerlaufspannung der Winston-Zellen. Mittlerweile pendelt sich der Sommerverbrauch sogar bei 9Ah ein.

 

Angesichts dieser Verbrauchswerte sollte eine theoretische Reichweite von knapp unter 100km möglich sein (unter optimalen Bedingungen). Da ich die Zellen aber nicht an ihre Grenze bringen möchte sind meine weitesten (Test-) Fahrten im Winter bei 80km gewesen. Da war dann allerdings auch Schluss weil sich die erste Zelle mit Unterspannungsalarm gemeldet haben (wobei ich nicht sicher bin ob die Zellen zu diesem Zeitpunkt so gut balanciert waren wie sie es heute sind).

Bei allen späteren Fahrten habe ich dieses (zugegeben echt stressende) Szenario vermieden. Fahrten bis 70km traue ich mich im Sommer regelmäßig, meistens sind es aber doch nur 30-50km so dass ich mich generell in einem batterieschonenden Modus bewege.

Aktueller (2014) und unfreiwilliger Reichweitenrekord liegt bei 91Km. Die letzten 30km wurden dabei sehr stromsparend gefahren, weil die erwartete Lademöglichkeit ausfiel. Keine der Batterien kam in die Nähe der minimalen Spannung von 2,7V.

 

Das eigentlich Interessante ist jedoch der Verbrauch ab Steckdose. Im Winter mit dem Originallader sind es maximal 20kwh/100km, im Sommer mit Unterstützung des Zusatzladers maximal 15kwh/100km. Werte um die 14kwh erreicht man wenn man nur mit dem modernen Zusatzlader lädt.

Vergleicht man diese Werte mit denen aktueller Elektroautos so muss man den Vergleich nicht fürchten.